Wald, Wasser und Wildnis im Nationalpark Eifel - Tiefblaue Seen und Flüsse, munter plätschernde Bäche, weite Talsperren, waldreiche Gebirgszüge, wilde Narzissen und Orchideen - Inmitten des länderübergreifenden Naturparks Hohes Venn Eifel erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 110 Quadratkilometern der Nationalpark Eifel. Mal zeigt er sich rau und wild, dann wieder zart und filigran. Es sind viele Facetten, in denen sich das Großschutzgebiet darstellt.
Schwarze Kormorane, Haubentaucher, Graureiher, Enten und mit etwas Glück Rote und Schwarze Milane sowie der Schwarzstorch - die Urfttalsperre im Nationalpark Eifel ist ein El Dorado für Vögel. Hier können sie in aller Ruhe brüten und ihre Jungtiere aufziehen. Von der Bird Watching Station an der Urfttalsperre lässt sich die Vogelwelt vortrefflich beobachten. Zwei hochwertige Fernrohre stehen dafür zur Verfügung.
Die frühere Burg wurde 1198 erstmals urkundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach durch Kriegswirren beschädigt. Wiederholte bauliche Veränderungen führten schließlich zu einem schloßartigen Bau. Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss fast völlig zerstört. Ab 1952 fand der Wiederaufbau statt. Nach einer Nutzung als Schülerinternat und mehrjährigem Leerstand wurde das Schloss Schleiden in eine Seniorenresidenz umgebaut und bis heute als solches genutzt.
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Urfttalsperre
Schleiden
Heute geöffnet
Die Urfttalsperre ist die älteste Talperre der Eifel und befindet sich mitten im Nationalpark Eifel. Die Staumauer wurde seinerzeit als größtes Bauwerk in Europa geplant. Mit dem Bau der 266 m langen Mauer aus Bruchsteinen wurde 1899 begonnen - im Mai 1905 war die Talsperre erstmals mit Wasser gefüllt. Ziel der wasserbaulichen Maßnahme war neben dem Hochwasserschutz und der Energiegewinnung die Trinkwasserversorgug der Region. Mit einer Länge von 12 km, einer Breite von bis zu 1 km und einer Tiefe von maximal 52 m hat der Urftsee ein Fassungsvermügen von 45,5 Mio Kubikmetern.
Im Sternenpark im Nationalpark Eifel ist der Blick in den Nachthimmel atemberaubend. Dank der dünnen Besiedelung und wenig Beleuchtung wird die Lichtverschmutzung auf ein Minimum gehalten. Die Milchstraße und die Sternenbilder unseres Sonnensystems sind klar zu erkennen. Bei einer offenen SternenFührung der SternenGuides oder einer Führung der Astronomie-Werkstatt „Sternen ohne Grenzen“ erleben die Besucher die Faszination des nächtlichen Sternenhimmels in der Eifel.