Vergangenes erinnern. Gegenwärtiges entdecken
Schleiden vereint Natur, Geschichte und Kultur auf besondere Weise. Eingebettet in die Landschaft des Nationalparks Eifel finden sich hier Orte, die zum Entdecken und Verweilen einladen – von weiten Ausblicken bis zu kulturellen und historischen Schauplätzen.
Zu den prägenden Orten gehören das Schloss Schleiden, die Schlosskirche mit ihrer König-Orgel sowie das KunstForumEifel. Auch die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang IP, die Urfttalsperre oder die Birdwatching-Station eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Region. Ein besonderer Ort ist zudem die Wüstung Wollseifen auf der Dreiborner Hochfläche. Das ehemalige Dorf wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben und ist heute als Bodendenkmal zugänglich.
Zahlreiche Kirchen, Ausstellungen und besondere Orte im gesamten Stadtgebiet erzählen von Geschichte, Glauben und gelebter Kultur. Mit dem Internationalen Sternenpark wird zudem die besondere Qualität des Nachthimmels erlebbar – ein Blick in die Weite, fernab von künstlichem Licht.
Schleiden lädt dazu ein, genau hinzusehen – und Orte zu entdecken, die bleiben.
Die Sternwarte der Astronomie-Werkstatt "Sterne ohne Grenzen" auf dem Internationalen Platz Vogelsang IP inmitten des Sternenpark Nationalpark Eifel bietet regelmäßig öffentliche Himmelsbeobachtungen an.
Schwarze Kormorane, Haubentaucher, Graureiher, Enten und mit etwas Glück Rote und Schwarze Milane sowie der Schwarzstorch - die Urfttalsperre im Nationalpark Eifel ist ein El Dorado für Vögel. Hier können sie in aller Ruhe brüten und ihre Jungtiere aufziehen. Von der Bird Watching Station an der Urfttalsperre lässt sich die Vogelwelt vortrefflich beobachten. Zwei hochwertige Fernrohre stehen dafür zur Verfügung.
Eifelgold erleben - Weite Hochfläche, geformt von Landwirtschaft und Geschichte, heute stille Offenlandschaft mit Ginster und Blicken bis zum Hohen Venn.
Eine herrliche Aussicht bietet sich hier am Rande des Ortes Dreiborn auf der Dreiborner Hochfläche 567 Meter über dem Meeresspiegel. Weit reicht der Blick in südöstlicher Richtung bis hin zu den Kuppen der Vulkaneifel.
Aussichtsplattform an der Urftstaumauer Auf der Aussichtsplattform an der Urftstaumauer befand sich bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das 1924 - 1926 errichtete Sperrenwärtergehöft.
Aussichtspunkt mit Schutzhütte und wunderbarem Blick auf Olef.Verschlungene Pfade führen durch den Wald im Oleftal bis hinauf zur Kuckucksley.
Im Herzen von Gemünd präsentieren Künstler von einst und heute ihre Werke in einer ehemaligen Schule, dem KunstForumEifel.
Wald, Wasser und Wildnis im Nationalpark Eifel - Tiefblaue Seen und Flüsse, munter plätschernde Bäche, weite Talsperren, waldreiche Gebirgszüge, wilde Narzissen und Orchideen - Inmitten des länderübergreifenden Naturparks Hohes Venn Eifel erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 110 Quadratkilometern der Nationalpark Eifel. Mal zeigt er sich rau und wild, dann wieder zart und filigran. Es sind viele Facetten, in denen sich das Großschutzgebiet darstellt.
Im Nationalpark-Zentrum Eifel am „Internationalen Platz“ Vogelsang IP erleben die Besucher die Natur mit allen Sinnen. Und zwar drinnen wie draußen. Umgeben von dichten Laubmischwäldern, beherbergt das moderne Besucherzentrum oberhalb des Urftsees die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ – ein barrierefreies und interaktives Naturerlebnis für Menschen jeden Alters. Das Nationalpark-Zentrum Eifel ist ganzjährig geöffnet. Es ist auch Ausgangspunkt für regelmäßig stattfindende Rangerwanderungen durch den Nationalpark.
Einblicke in Hilfe, Menschlichkeit und Rotkreuz-Geschichte