Dreiborner Hochfläche mit Ginsterblüte, © Stadt Schleiden, Dominik Ketz

Dreiborner Hochfläche

Schleiden

Weite Landschaft mit bewegter Geschichte
Die Dreiborner Hochfläche liegt auf 450 - 600 m Höhe im Nationalpark Eifel und gehört zu den beeindruckendsten Offenlandschaften der Region. Ihre heutige Form ist das Ergebnis menschlicher Nutzung und einer geologischen Besonderheit.

Die Dreiborner Hochfläche liegt im Nationalpark Eifel, südwestlich des Rursees und östlich von Schleiden. Sie gehört zur Stadt Schleiden im Kreis Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) und ist eine der größten offenen Flächen des Nationalpark Eifel. Die Hochfläche erstreckt sich zwischen den Ortschaften Dreiborn, Herhahn und Wollseifen. Von hier hat man beeindruckende Weitblicke bis in die Nordeifel und zum Hohen Venn.

Wie ist diese Landschaft entstanden?
Vor Millionen von Jahren war die Landschaft von dichten Buchenwäldern bedeckt. Die heutige Weite entstand durch Jahrhunderte lange landwirtschaftliche Nutzung - ursprünglich als Weide- und Ackerland Militärische Geschichte: Nach 1946 wurde die Hochfläche von den Alliierten als Truppenübungsplatz genutzt. In dieser Zeit durfte das Gebiet nicht bebaut oder intensiv bewirtschaftet werden, wodurch es offen blieb. Mit der Gründung des Nationalparks Eifel 2004 wurde das Gebiet für die Natur zurückgewonnen.

Warum blüht hier so viel Ginster?
Der nährstoffarme, sandige Boden begünstigt Ginster und Heidekraut Ohne Beweidung würde sich der Wald langsam ausbreiten - durch gezielte Naturschutzmaßnahmen bleibt die Heidelandschaft erhalten Dreiborner Hochfläche erleben

Tipps:

  • Wanderung 45-Sauermühle (Rundtour, 8,4 km, mittel)
  • Geführte Ranger-Touren zur Flora und Fauna der Hochfläche.
  • Alle zwei Jahre (in ungeraden Jahren) Feiert die Region mit dem Ginsterblütenfest dieses besondere Naturschauspiel mit Führungen, regionalen Spezialitäten und Kulturangeboten.
mehr lesen

Inhalte teilen:

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 1. Dezember
    Montag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Dienstag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Mittwoch
    00:00 - 23:59 Uhr

    Donnerstag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Freitag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Samstag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Sonntag
    00:00 - 23:59 Uhr

Durchgehend frei zugänglich

Ort

Schleiden

Kontakt

Dreiborner Hochfläche
Thol
53937 Schleiden-Dreiborn
Telefon: +49 2444 91574-0

zur Website

Karte öffnen

Bitte akzeptieren Sie den Einsatz aller Cookies, um den Inhalt dieser Seite sehen zu können.

Alle Cookies Freigeben

Planen Sie Ihre Anreise

per Google Maps

Das könnte Sie auch interessieren

SternenBlick: Vogelsang IP "Sternenpark"

Die zehn SternenBlicke sind Orte, an denen Sie den beeindruckenden Nachthimmel beobachten können. Sie sind einfach zu erreichen und perfekt ausgestattet für eine astronomische Entdeckungsreise auf eigene Faust. Spannende Informationen und passende Installationen helfen dabei, die Faszination der Sternenbetrachtung zu vertiefen.Jedem SternenBlick wurde ein eigenes Thema verliehen. Dort werden vielfältige Aspekte zur Astronomie und Nachtnatur sowie zu den örtlichen Besonderheiten gezeigt.

Sternenhimmel im Sternenpark Nationalpark Eifel, © Tourismus NRW e.V.

Sternenpark Nationalpark Eifel - Zauberhafter Nachthimmel

Im Sternenpark im Nationalpark Eifel ist der Blick in den Nachthimmel atemberaubend. Dank der dünnen Besiedelung und wenig Beleuchtung wird die Lichtverschmutzung auf ein Minimum gehalten. Die Milchstraße und die Sternenbilder unseres Sonnensystems sind klar zu erkennen. Bei einer offenen SternenFührung der SternenGuides oder einer Führung der Astronomie-Werkstatt „Sternen ohne Grenzen“ erleben die Besucher die Faszination des nächtlichen Sternenhimmels in der Eifel.

Urfttalsperre im Morgenlicht, © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz

Urfttalsperre

Die Urfttalsperre ist die älteste Talperre der Eifel und befindet sich mitten im Nationalpark Eifel. Die Staumauer wurde seinerzeit als größtes Bauwerk in Europa geplant. Mit dem Bau der 266 m langen Mauer aus Bruchsteinen wurde 1899 begonnen - im Mai 1905 war die Talsperre erstmals mit Wasser gefüllt. Ziel der wasserbaulichen Maßnahme war neben dem Hochwasserschutz und der Energiegewinnung die Trinkwasserversorgug der Region. Mit einer Länge von 12 km, einer Breite von bis zu 1 km und einer Tiefe von maximal 52 m hat der Urftsee ein Fassungsvermügen von 45,5 Mio Kubikmetern.